Arbeitgebermarke stärken, Mitarbeiter gewinnen und halten.

Employer Branding – die Entwicklung einer starken Arbeitgebermarke – sichert einem Unternehmen das Überleben in einem digitalen Wettbewerbsumfeld. In einem Forschungsprojekt haben das „Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW“ sowie die Unternehmen „kununu“ und „XING“ untersucht, wie erfolgreiches Employer Branding wirken kann. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können durch Employer Branding ihre Arbeitgeberattraktivität erhöhen und sich gegenüber Wettbewerbern differenzieren.

Der demographische Wandel verstärkt bekanntlich den Fachkräftemangel, wobei jedoch eine unternehmensstrategische Planung, Steuerung, Koordination und Kontrolle der Markenbildung ein Arbeitergeberimage positiv beeinflussen kann. Mithilfe von Konzepten aus dem Marketing und der Unternehmenskommunikation und aufbauend auf der etablierten Unternehmensmarke wird ein Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber dargestellt und kann sich so von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abheben. Und zwar von der internen Implementierung bis hin zur externen Kommunikation und Positionierung der Employer Brand. Insbesondere durch das Image grenzen sich Marken bei verschiedenen Bewerberzielgruppen voneinander ab. Fragen wie „Welche Eigenschaften werden Unternehmen zugeschrieben?“ oder „Wie fördert das Unternehmen seine Mitarbeiter?“ spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Für Employer Branding-Maßnahmen sind in der Regel keine umfangreichen oder kostenintensive Marketingkampagnen erforderlich, betont Prof. Dr. Hermanni: “Jedes Unternehmen sei unterschiedlich aufgestellt hinsichtlich der Kennzeichen wie Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung oder Leistungsmotivation”.

 

 

Bei einemBeratungsprozess bis einschließlich Realisierung der Arbeitgebermarke sind fünf Schritte zu realisieren:

(1) Bedarfsbestimmung beim Unternehmen (z.B. SWOT-Analyse)

(2) Datenerhebung und Analyse (Stakeholder-Ansatz/Mitarbeiter)

(3) Entwicklung einer zielführenden Arbeitgeberattraktivität

(4) Roll-Out und Implementierung der Maßnahmen

(5) Employer Management, Arbeitgeberpositionierung und Controlling.

 

 

 

Überlegen Sie gemeinsam mit mir, welche Botschaften nach außen zu kommunizieren sind und welche Entscheidung eine Person beeinflusst, ob sie ein Stellenangebot annimmt oder nicht:

  • Unternehmenswerte und Kultur
  • Firmenstandort(e) und Einrichtungen, einschließlich Zugänglichkeit und Bequemlichkeit
  • Gesamtvergütung und nicht gehaltsbezogene finanzielle Vergünstigungen wie Pendlerkredite, Prämien, Wohnbauförderung und Umzug
  • Laufbahnentwicklung und Weiterbildungsangebote
  • Führungsstil & Teamwork
  • Qualität der Arbeit
  • Work-Life-Balance (Verhältnis von Arbeit zu Freizeit)
  • Zusatzleistungen (wie Zahnversicherung, Kinderbetreuung vor Ort)
  • Arbeitszeitmodelle, z.B. Sabbatical (längerer Sonderurlaub)
  • On-the-Job-Vergünstigungen, z.B. subventioniertes Mittagessen, Gleitzeit und Homeoffice
  • Sicherheit am Arbeitsplatz.

Employer Brand wirkt immer – ob es ein Unternehmen will oder nicht – und zwar von Innen nach Außen. Eine starke Arbeitgebermarke steht für eine kontinuierliche Organisationsentwicklung zur Mitarbeiterbindung und -rekrutierung. Gerne unterstütze ich Sie bei der Konzeption und Umsetzung einer idealen Employer Branding-Strategie.

Auch größere Unternehmen mit starken Arbeitgebermarken fahren gegenwärtige Werbekampagnen, um ihre Arbeitgebermarke zu stärken, z.B.: “Be Lufthansa” (www.be-lufthansa.com) oder “passion wanted” von der Unternehmensberatung McKinsey (www.passion-wanted.mckinsey.de).